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Begriffe der privaten Krankenversicherung in der Kurzerklärung:

Beitragsrückerstattung:

Die Beitragsrückerstattung belohnt den Kunden in der privaten Krankenversicherung dafür, wenn er gesund geblieben ist. Das ist meistens ein gewisser Teil der Beiträge aus den Tarifen, die an der Beitragsrückerstattung teilnehmen. Je höher der Beitrag, umso mehr Beitragsrückerstattung gibt es. Sie kann bei manchen Versicherern auch ein fester Betrag sein. Bei Angestellten gehört sie dem Angestellten allein. Der Arbeitgeber hat nichts davon.

Sterbetafel:

In der Beitragskalkulation der Privaten Krankenversicherung spielt neben der Schadenswahrscheinlichkeit, Deckung interner Kosten, Bildung von Rückstellungen u.Ä. auch die Sterbetafel eine Rolle. In der PKV werden Altersrückstellungen gebildet, die helfen sollen, den Beitrag bei steigendem Alter vergleichsweise stabil zu halten. Diese Mittel sollen ja auch bis zum Schluß reichen.

Daher spielt die durchschnittliche Lebenserwartung von privat Versicherten eine Rolle. Diese ist in der Sterbetafel dargestellt. Die privaten Krankenversicherungen müssen alle mit möglichst aktuellen Sterbetafeln arbeiten. Sie werden immer wieder der tatsächlichen Entwicklung angepaßt.

Pflicht zur Krankenversicherung

Die Pflicht zur Krankenversicherung ist in Deutschland inzwischen für alle Personen gegeben, die in Deutschland ihren Wohnsitz haben. Für die Personen, die der gesetzlichen Kasse zuzurechnen sind, gilt diese ab 1.4.2007. Für Personen, die der privaten Krankenversicherung zuzurechnen sind, gilt dort die Pflicht zur Krankenversicherung seit 1.1.2009. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Krankenversicherungspflicht (damit ist gemeint, daß man verpflichtet ist, in einer gesetzlichen Krankenversicherung zu sein).

Versicherungspflichtgrenze

Korrekt heißt es eigentlich Jahresarbeitsentgeltsgrenze, durch Gewohnheit sagt man aber oft weiterhin Versicherungspflichtgrenze, oder kurz Pflichtgrenze, dazu. Die Grenze entscheidet vom Betrag des Bruttoeinkommens her, welche Angestellte und Arbeiter in die private Krankenversicherung gehen können. Seit Frühjahr 2008 reicht es allerdings nicht mehr, für 1 Jahr über der Pflichtgrenze zu liegen. Es müssen schon 3 Jahre hintereinander sein. Nur die regelmäßigen Einkünfte zählen für das Überschreiten der Pflichtgrenze.

Krankentagegeld

Das Krankentagegeld tritt in der privaten Krankenversicherung an die Stelle der Lohnfortzahlung, wenn diese endet. So ist das für Angestellte. Es ersetzt das Einkommen bei Krankheit, oder Unfallfolgen. Bei den meisten Angestellten leistet es also nach 6 Wochen. Selbständige können ebenfalls Krankentagegeld abschließen. Es ersetzt direkt das Nettoeinkommen, was jedoch nicht unbedingt in voller Höhe abgedeckt wird. Wann es einsetzen soll, entscheidet die gewählte Karenzzeit des Tarifs.

Laser-Operationen

Laser-Operationen der Augen, auch Lasik-Operation genannt, sind für Kurz- oder Weitsichtige denkbar. Jedoch gehört dies nicht zu den erstattungsfähigen Leistungen in der PKV. Bestenfalls gibt es kleine Zuschüsse.

Gerichte, die darüber entscheiden mußten, ob die PKV dies leisten muß, kamen im Wesentlichen auf Folgendes: Das Operationsrisiko hält man für besonders groß. Denn eine solche Operation kann in Einzelfällen auch zur Erblindung führen. Außerdem ist es unmöglich vorauszusagen, ob nach einer Lasik-OP nicht weiterhin eine Brille getragen werden muß (nur eine Schwächere). Bei der Operation wird der natürliche Zustand der Hornhaut irreparabel zerstört. Daher handelt es sich nach Ansicht der Gerichte bei einer Lasik-Operation um eine Art Schönheits-Chirurgie, die lediglich dazu dienen soll, das lästige Tragen einer Brille durch eine optische Korrektur am Auge überflüssig zu machen. Die Fehlsichtigkeit bzw. seine Ursache wird dadurch nicht geheilt.

Hausarztprinzip:

Immer häufiger werden Tarife mit dem Hausarztprinzip an geboten, auch Primärarztprinzip genannt. Dies sind günstige Tarife, wo der Versicherer jedoch will, daß man als Erstes zum Hausarzt geht, ehe man zu Fachärzten geht. Hält man das nicht ein, gibt es Kürzung um 20 oder 25 % von der entsprechenden Rechnung. Dies gilt oft auch für die Verordnungen, wie Medikamente, Massagen, Krankengymnastik etc.- Mitunter ist es auch nötig, den Hausarzt namentlich zu benennen - man kann bei diesen Versicherern auch den Hausarzt also nicht ohne Weiteres wechseln. Zahnleistungen ganz ausschließen

Wenn man selbst Zahnarzt ist, oder einen in der Familie hat, kann man den Zahntarif auch ganz weglassen. Oder wenn man bereits viel Zahnersatz, viele fehlenden Zähne etc. hat, kann man auf die Idee kommen, den Zahntarif erstmal wegzulassen. So kann man immerhin bei einigen Versicherern aufgenommen werden, wenn das sonst nicht gegangen wäre. Oder der Ausschluß der Zähne wäre ohnehin so umfassend, daß man kaum etwas bekäme. Dann kann man wenigstens den Zahntarif sparen, was den Beitrag um 50,- bis 90,- Euro senkt.

PKV für Seefahrer

Wer nicht unter deutscher, sondern fremder Flagge auf See unterwegs ist, fällt nicht in die gesetzliche Krankenversicherung, sondern kann sich auch privat versichern. Es ist zwar nicht leicht, Versicherer hiefür in der privaten Krankenversicherung zu finden, aber es gibt solche. Krankentagegeld kann allerdings für die Auslandstätigkeit nicht versichert werden. Dies würde nur geleistet, wenn man sich krank nach Deutschland "retten" kann.

Generika in der privaten Krankenversicherung Welche privaten Krankenversicherungen gibt es eigentlich Annahmerichtlinien in der PKV Kosten um Schwangerschaft und Entbindung Hilfsmittelkatalog Fehlende Zähne versichern Können Arbeitslose in der privaten Krankenversicherung sein Fehlende Zähne ausschließen Höchsteintrittsalter in der PKV PKV für Seefahrer Allgemeine Wartezeiten Gesetzliche Altersrückstellung Kinder in der privaten Pflegepflichtversicherung Allgemeine Wartezeiten Annahmerichtlinien in der PKV Geltungsbereich in der privaten Krankenversicherung Fehlende Zähne ausschließen Kosten um Schwangerschaft und Entbindung Beitragsrückerstattung Stationäre Zusatzversicherung in der PKV Geltungsbereich in der privaten Krankenversicherung Notfalltransporte und private Krankenversicherung Kindernachversicherung in der PKV Können Arbeitslose in der privaten Krankenversicherung sein Pflicht zur Krankenversicherung Die Produktinformation in der privaten Krankenversicherung Borderline Syndrom Forum Depressionen Asperger Syndrom Krankentagegeld von Antrag oder Angebotsanfrage Bezug von Hilfsmitteln über den Versicherer Wann besteht Anspruch auf das Tagegeld in der PKV Hausfrauen in der privaten Krankenversicherung BeitragssenkungsTarife ArztTarife in der PKV Hausfrauen in der privaten Krankenversicherung Kindernachversicherung in der PKV Kindernachversicherung in der PKV Gruppen oder Sammelversicherungen in der PKV Tagegeld Versicherung Was kostet es wenn man im Krankenhaus bessere Unterbringung haben will Generika in der privaten Krankenversicherung Vorversicherung in der Krankenversicherung Hilfsmittelkatalog Fehlende Zähne ausschließen Sterbetafel BeitragssenkungsTarife Eintrittsalter in der privaten Krankenversicherung Umstellung des Versicherungsschutzes in der PKV Zweck der ArbeitgeberBescheinigung in der PKV Generika in der privaten Krankenversicherung ApothekerTarife in der PKV Wann erhält man ein Tagegeld wegen Arbeitsunfähigkeit Kosten um Schwangerschaft und Entbindung Bindungszeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung Zweck und Nutzen einer Krankenhaus Haben sparsame EinsteigerTarife bzw Existenzgründer Tarife überhaupt relevante Vorteile gegenüber der GKV Was sind Wahlleistungen im Krankenhaus von Antrag oder Angebotsanfrage Höchsteintrittsalter in der PKV Bezug von Hilfsmitteln über den Versicherer Bezug von Hilfsmitteln über den Versicherer Entbindungspauschale in der PKV Krankentagegeld Was kostet es wenn man im Krankenhaus bessere Unterbringung haben will Kurtarif Gesetzliche Altersrückstellung Geltungsbereich in der privaten Krankenversicherung Karenzzeit Was kostet es wenn man im Krankenhaus bessere Unterbringung haben will Widerrufsrecht des Antrags in der PKV